Wie man mehr erledigt und trotzdem weniger gestresst ist: Pomodoro!

Ja, ich gebe es zu: Ich bin ein Facebook-Junkie. Nur allzu oft lasse ich mich von neuen Benachrichtigungen ablenken oder muss „nur mal schnell“ schauen was es wieder Neues gibt. Aber auch Emails und neue Benachrichtigungen aus unserem redaktionsinternen Organisationsprogramm reißen mich immerwieder aus meinem „Flow“. Doch damit ist seit Neustem Schluss – dank der Pomodoro Technik!

Wie die Technik entstand, und wie genau sie funktioniert, könnt ihr unter den Links am Ende dieses Artikels nachlesen. Hier nur eine ganz kurze Zusammenfassung:

  1. Wählt eine Aufgabe, die ihr eledigen wollt (nur eine!)
  2. Dann stellt ihr euch einen Timer auf 25 Minuten und arbeitet dann konzentriert und ohne jede Störung an eurer Aufgabe.
    Also: Facebook aus, Handy auf stumm, kein Telefon, keine Emails – nichts!
  3. Wenn die 25 Minuten um sind, hört ihr sofort auf zu arbeiten und macht euch eine Markierung auf einem Zettel.
  4. Dann macht ihr eine 5-minütge Pause.
  5. Jetzt wiederholt ihr Schritt 1-4 noch dreimal und macht anschließend eine 15-minütige Pause.

Also folgender Ablauf:

  • 25 Minuten konzentriert Arbeiten
  • 5 Minuten Pause
  • 25 Minuten konzentriert Arbeiten
  • 5 Minuten Pause
  • 25 Minuten konzentriert Arbeiten
  • 5 Minuten Pause
  • 25 Minuten konzentriert Arbeiten
  • 15 Minuten Pause

Bei mir funktioniert das ganz wunderbar – ich kriege viel mehr erledigt und fühle mich am Ende des Tages nichtmehr so gestresst, als wenn ich mich ständig aus dem Arbeitsfluss reißen lasse.
Ich kann mir vorstellen, dass diese Technik für Selbstständige, die sich ihre Zeit selbst einteilen müssen, noch hilfreicher ist als für mich.

Also, probiert es aus – ich verspreche es lohnt sich!

Als kleinen Helfer habe ich mir übrigens das Firefox-Addon „SimpleTimer“ installiert. Das erinnert mich per Pop-up Menü daran, wenn es wieder Zeit für ein Päuschen ist 🙂

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Ihr könnt natürlich auch einfach eine Sanduhr oder eine Küchenuhr benutzen. Unbenannt
Wer aber lieber digitale Tools nutzen möchte findet im Web jede Menge Handy-Apps und Seiten, die kostenlose Pomodoro-Timer anbieten:

(Das ist nur eine kleine Auswahl – es gibt natürlich zahllose Angebote zu dem Thema. Einfach mal im AppStore/PlayStore „Pomodoro“ oder „Tomato“ eingeben.)

 

 

Links:

Wie genau ihr die Technik im Alltag umsetzt, wie ihr Tücken umgeht die dabei auftauchen können und welche positiven Auswirkungen Pomodoro auf euch hat erklärt dieser Artikel sehr schön:

Die Pomodoro Technik (auf Deutsch)

Weitere Infos findet ihr auch hier:

 

Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

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Warum ich nicht Frankreich bin

Seit Freitag fordert mich Facebook 24/7 dazu auf, mein Profilbild zu ändern, um meine Solidariät mit den Menschen in Frankreich auszudrücken. 9 von 10 meiner Facebookfreunde machen da mit, und ich überlege jedesmal, wenn ich den Aufruf sehe, ob ich nicht auch dem Herdentrieb nachgeben soll und  auf „Probier es aus“ klicke. Denn ich bin ja bei den Menschen in Frankreich. Von Herzen. Und ich habe selbst Freunde, die dort leben.

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Mal aufgefallen: Homer ist auf diesem Bild der einzige, der wirklich besort aussieht.
Mal aufgefallen? Homer ist auf diesem Bild der einzige, der wirklich besorgt aussieht.

Aber dann denke ich mir – sorry. Ich bin zwar solidarisch mit den Franzosen und ich schicke all meinen guten Gedanken in diesen Stunden zu den Menschen nach Paris. Aber ich bin nicht Paris. Nicht nur. Ich bin Beirut, Irak, Syrien, Libanon, Afghanistan, Palestina, Yemen, Japan, Afrika…. die Welt. Ich bin Menschlichkeit, Liebe, Frieden, Vergebung.

Und ich bin noch was: verdammt wütend, fassungslos, traurig und „sick of this shit!“. Und ich fühle Dinge und denke Gedanken, von denen ich weiß dass sie allem wiedersprechen, an das ich glaube.
Und dann fange ich mich wieder und versuche keinen Hass und keine Furcht in mir aufkommen zu lassen, sondern mich auf die Liebe und das Mitgefühl mit allen Menschen zu konzentrieren.
Denn wie sagte einst ein weiser kleiner Mann: „Furcht ist der Pfad zur dunklen Seite. Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid.“

Also sorry Facebook – ich werde mein Profilbild nicht in Tricolore einfärben. Aber ich verspreche dir was anderes: Ich werde der Wandel sein, den ich in der Welt sehen will.

P.S: Ich will mit diesem Artikel niemand verurteilen, der sein Profilbild geändert hat oder das noch tun möchte. Das ist richtig und gut. Aber ich für mich persönlich habe mich dagegen entschieden.

P.P.S: Ich muss noch was dazu sagen:
Es ist erst 10 Monate her, dass alle Charlie waren. Damals hat mich der Anschlag in Paris so mitgenommen wie zuletzt 2001 die Anschläge vom 11. September. Ich war tagelang wie benebelt, und hab mich gefragt, wie Menschen denn noch einfach so auf der Straße rumlaufen können als ob nichts wäre.92e14bd0eba7792be39526805caa1a7b
Ich hab mir immer wieder das Gehirn zermartert, wie man denn so verbohrt und fanatisch sein kann, und was in solchen Menschen vorgehen muss. Ich war wahnsinnig wütend und voller Hass – gegen diese Terroristen-Arschlöcher, die immernoch im Mittelalter leben und von Kreuzzügen des Westens reden.

Dann kamen die ewigen Islam-Diskussionen in den Sozialen Netzwerken, Islam-Experten in allen Talkshows, Promis in aller Welt gaben ihre Meinung ab, die Braunen bekamen immer mehr Zulauf, die Verschwörungstheoretiker krochen aus ihren Löchern, Blablabla……….. und das geht jetzt alles wieder von vorne los.

Ich hab keinen Bock und keine Energie mehr mich da reinzusteigern – nicht schon wieder! Ich ertrag es einfach nichtmehr.
Vielleicht wird es mal wieder Zeit für eine Facebook-Pause. Zumindest so lange bis sich die Leute wieder über rote Starbucks-Becher aufregen oder Katzenfotos posten.

Links:

Das ist eine Liste von bewaffneten Konflikten und Kriegen, die momentan auf der Welt herrschen:

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Und das sind zwei Terroranschläge, die ebenfalls am Donnerstag und Freitag stattfanden, um die aber keinerlei Wirbel von den Medien gemacht wurde:

  • Beirut, Libanon: ISIS Terroranschlag – 43 Tote, 250 Verletzte.
  • Baghdad, Irak: ISIS Terroranschlag – 19 Tote, 30+ Verletzte

Booze und Cartman machen’s richtig: Was soll man bei so nem ekligen Wetter auch draußen? Vor dem Ofen ist es doch viel gemütlicher! 😀  20151114_14101520151114_130642 20151114_140959

Wie man aus Geschmiere ein Kunstwerk macht :D

Als in unserem Bürogebäude Bau stattfanden, wurde unser Aufzug mit Holzplatten ausgelegt, um ihn vor Kratzern und Schmutz zu schützen. Auf diese Platten wurde ziemlich viel niveauloser Blödsinn geschmiert….

Ich habe das irgendwann mal gefixed XD

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Wer das liest ist doof!
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Gangsta!
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I fixed it 😀

Idee: Sockenmemory

Socken zusammenlegen ist äääääätzend. Hier meine Idee, um diese lästige Pflicht etwas angenehmer zu machen. Wer Kinder hat, kann diese vielleicht mit diesem Spiel dazu bringen, einem diese lästige Arbeit ganz abzunehmen. hrrhrr. ;D

Sockenmemory Spielregeln:
  • Alle frisch gewaschenen Socken kommen in einen Korb oder einen Kopfkissenbezug.
  • Zu Beginn wird eine einzelne Socke aufs Spielfeld gelegt.
  • Der jüngste Spieler beginnt und zieht blind eine Socke aus dem Korb.
  • Wenn sie zur Socke auf dem Spielfeld passt, darf er diese aufnehmen, einen Sockenknödel aus beiden machen, und eine weitere Socke aus dem Korb ziehen.
  • Wenn sie nicht passt, legt er sie aufs Spielfeld und der nächste Spieler ist an der Reihe.
  • Dieser zieht ebenfalls eine Socke und schaut, ob sie zu einer der Socken auf dem Spielfeld passt. usw…
  • Wenn der Korb leer ist, hat derjenige Spieler gewonnen, der die meisten Sockenknödel gesammelt hat.
  • Der Verlierer muss die restlichen Einzel-Socken zu einem Turban verknoten und auf dem Kopf tragen. 😀

Viel Spaß! 😀

The never ending story....
The never ending story….

DIY: Vom Männer-Shirt zum Ladies-Top (Reblog)

Geiler Scheiß! Werde ich definitv ausprobieren! 😉

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Was mir regelmäßig auf Festivals/Konzerten auffällt: Die Shirts der Bands wären optisch absolute Klasse – aber Ladies-Varianten oder gar Tanktops davon? Fehlanzeige. Jetzt bin ich zwar ein großer Fan von Musik und passenden Bandmerch-Shirts, es gibt jedoch nichts, was ich weniger trage, als ganz normale T-Shirts. Nun gut, dass ich Männer-Shirts gerne mal umbaue, habe ich in meinem ersten „Vom Männer-Shirt zum Ladies-Top“-Beitrag schon gezeigt, also werden die Band-Shirts kurzerhand umdesigned. Da ich bei Band-Merch Wert darauf lege, das Logo und den originalen Stil der jeweiligen Band nicht zu verfälschen, verzichte ich auf hinzugefügte Zierelemente und arbeite nur mit Cut outs.

Mein Opfer: Das Shirt einer Band aus Nürnberg.

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Was ihr braucht:

IMG_4894 Schneiderschere, Lineal und Kreide – mehr braucht man nicht, um das Shirt schnell ladylike umzubauen.

Das gute an Band-Merch-Shirts ist, dass sie im Regelfall aus sehr stabilem Baumwollstoff bestehen. Das macht sie ideal für flotte Cut outs. Wichtig…

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